Dieser Raum ist für Wechselausstellungen bestimmt.
Wenn es keine Sonderausstellung gibt, werden hier Gegenstände aus der festen Kollektion ausgestellt.
Das kostbare Erbe der Minderbrüder wurde in den Klöstern nicht immer unter optimalen Umständen aufbewahrt und kommt oft in einem schlechten Zustand im Museum an. Etliche Kunstwerke hatten zu leiden unter Temperatur-schwankungen, unter Feuchtigkeit, Überbelichtung, der schädlichen Wirkung von Insekten oder auch manchmal unter einer unfachmännischen Behandlung.
Die Konservierung und Restaurierung der Kunstwerke ist für das Museum eine absolute Priorität geworden.
Maria und Kind

In den Jahren 1993/1994 lancierte der Fonds für kulturelles Erbe der ‘König Boudewijnstiftung’ eine Restaurierungskampagne ‘SOS-Polychromieën’.Außer noch vier anderen Skulpturen aus der Kollektion des Museums wurde diese Skulptur ‘Maria und Kind’ ausgewählt. Der Fonds bezahlt die ganze Restaurierung.
Die Skulptur war schwer ramponiert und hatte vierzehn Farbschichten.
Diese kostbare Skulptur ist ein gutes Beispiel des Stils der Madonnen aus dem 14. Jahrhundert. Das sanfte Lächeln strahlt eine besinnliche Zärtlichkeit aus.
Maria und Kind – Bild 1: vor der Restauration – Bild 2: nach der Restauration
Die Geburt Mariens

Dieses Gemälde (Ende des 16. Jahrhundert) stellt ‘die Geburt Mariens’ dar. Im Jahre 1997 wurde das Kunstwerk mit Hilfe der Provinz Limburg und des Lionsklubs Sint- Truiden restauriert. Die Darstellung erhielt mehr Tiefe und eine intensive Farbe; eine detaillierte verfeinerte Malerei.
Die Geburt Mariens – Bild 1: vor der Restauration – Bild 2: nach der Restauration
Der Altar

Der Altar mit Zubehör wurde völlig aus Stroh hergestellt.
Die Gegenstände wurde dem Museum von den Schwestern Kapuzinerinnen von Antwerpen leihweise überlassen. Die Kapuzinerinnen leben nach der Regel des heiligen Franziskus und halten sich an ein äußerst strenges kontemplatives Leben.
Bild 1: Der Altar – Bild 2: Detail