

Archiv der flämischen Minderbrüder
Das Archiv der flämischen Minderbrüderprovinz birgt die Archive der verschiedenen Minderbrüderklöster und Klöster der ganzen franziskanischen Familie.
Es ist eine Dokumentationsstelle für die franziskanische Geschichte und enthält:
- Manuskripte und Inkunabeln
- Drucke aus dem 16. Jahrhundert
- Bibliographische Werke
- Nachschlagewerke
- Zeitschriften
- das Missionsarchiv
Nach Verabredung zugänglich durch die Klosterpforte, Minderbroedersstraat.
Archivist P. Alex Coenen
(Tel. 011-705730)
P. Jef Baetens
Minderbrüderkloster und Klostergarten
Schon Mitte des 13. Jahrhunderts kamen die Minderbrüder in unsere Gegenden. Im Jahre 1257 schenkte Willem van Rijkel, Abt der Abtei in Sint Truiden, den Patres ein Grundstück um darauf ein Kloster und eine Kirche zu bauen. Im Laufe der Zeiten haben die Klostergebäude viele Veränderungen erfahren. Das Komplex ist um zwei Innenhöfe mit einem Kern aus dem 17 Jahrhundert gebaut worden. In die Stille des Kreuzgangs und des Innenhofs können die Patres sich in aller Ruhe zurückziehen.
Auf Anfrage ist ein Besuch mit Führung möglich.
Minderbrüderkirche
Die Kirche (1735) imponiert durch ihre Monumentalität. Sie wurde in einem schlichten Barockstil, mit einem großen Schiff, gebaut. Als Minderbrüderkirche ist sie auch eine Beichtkirche; hiervon zeugen die sieben Beicht-stühle mit schöner Bildhauerkunst. Hinter dem Hauptaltar schließt ein doppelter Anbau den Chor ab: der Eingang zur Krypta und die Portiunculakapelle in der Apsis.
Öffnungszeiten: 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr.
Krypta
Die Krypta ist den Minderbrüder-Märtyrern der Mission in China gewidmet. Die Tumba von P. Victorinus Delbrouck hat man hier untergebracht.
Zugänglich auf Anfrage.